Im ersten Teil der diesjährigen Deutschen Meisterschaften der U17-Ringer, die in Aschaffenburg statt gefunden hat, versuchte Edi Citu auf seinen Vizemeistertitel aus dem Vorjahr noch einen draufzusetzen.
Das Turnier begann für Citu mit einem 3:0-Punktesieg gegen Amirreza Panazahdeh (KSV Berghausen). Die folgenden vier Auseinandersetzungen beendete Edi Citu jeweils noch vor dem Ende der Vier-Minuten-Frist mit einem technisch überlegenen Sieg. Dabei waren auch für Citu bekannte Gesichter. Vitalij Rosenberger (ASV Urloffen) war ein Gegner beim DRB-Sichtungsturnier vor wenigen Wochen, den er dort mit 4:1 niederhalten konnte. Mit Robert Schläfke (RCG Potsdam) den er nach Punkten besiegen konnte, stand er ebenfalls beim DRB-Sichtungsturnier auf der Matte. Bei der DM der Länderteams 2025 konnte er einen hauchdünnen 4:4-Punktesieg einfahren. Somit war Edi Citu im Finale der Deutschen Meisterschaft U17. Hier wartete Daniel Meyer vom SV Wacker Burghausen. Hier lag der Untergriesbacher Ringer sogar in Führung, als Meyer die für ihn wichtige letzte Wertung machte und somit dem Untergriesbacher die angestrebte Meisterschaft beim 3:3 wegschnappte. Leider...aber trotzdem darf sich Edi Citu zur Deutschen Ringerspitze der U17 zählen, und das ist ein großartiger Erfolg auf nationaler Ebene.
Die Deutschen Ringermeisterschaften der männlichen U17-Athleten im klassischen Stil fanden auf den Matten des 1. Luckenwalder RC statt. Vom SV Untergriesbach war Fabio Plachi und Benedikt Lorenz mit im Turnier. Beide hatten als Handicap den Altersvorsprung der Konkurrenz zu kompensieren. Plachi hatte mit Luca Schmal (RV Lübtheen) und Justin Langlitz (Olymipa Neustadt) um zwei Jahre ältere Gegner vor der Brust. Dieser Altersnachteil wirkte sich insbesondere im Kampf gegen Schmal aus, der den Ringer des SV Untergriesbach schon nach 24 Sekunden techn. überlegen besiegte. Die Niederlage gegen Langlitz stand erst mit Beginn der vierten Kampfminute fest.
Den gleichen "Altersnachteil" musste auch Benedikt Lorenz in Kauf nehmen. Dabei begann es recht gut für Lorenz, der seinen Gegenüber, Lukas Neumeier (KSV Hofstetten) in der zweiten Kampfrunde techn. überlegen besiegen konnte. Mit Hüseyin Karakus (SV Joh. Nürnberg) kam für den zweiten Kampf ein Gegner von der Bayerischen Meisterschaft 2026 in Coburg auf die Matte. Hier konnte sich Lorenz noch techn. überlegen durchsetzen. Jedoch revanchierte sich bei der Deutschen der Nürnberger und schickte Lorenz seinerseits 2:10-unterlegen von der Matte. Eine schnelle Schulterniederlage folgte in der Begegnung mit Antonius Kokkinogenis (KSV Ketsch).





