Citu_EM_1konnte nach einer guten Vorbereitung und bei den Meisterschaften sowie den anschließenden Turnieren den Bundestrainer überzeugen und wurde für die Nationalmannschaft zur Europameisterschaft der U17-Ringer nominiert. VereinskameradenMentale Unterstützung fand er bei den mitgereisten Vereinskameraden, Maxi Fisch, Jonas, Johannes und Robert Lenz, Marvin Music und Benedikt Heindl.

Der erste internationale Einsatz im Trikot des Deutschen Ringerbundes war für Edi Citu eigentlich nur vom Lospech geprägt. Schon im ersten Kampf der Europameisterschaft im Freistilringen der U17-Athleten traf er auf den späteren Europameister, den Aserbeidschaner Nihad Suleymanli, der ihn beim Stand von 0:10 von der Matte schickte. Kein guter Anfang, aber wenn man bedenkt dass auch dessen Gegner, Emirhan Cayir schon nach 1:28 Min. mit der gleichen Niederlage wie Citu von der Matte ging. Nach dieser Niederlage im Achtelfinale blieb die Hoffnung auf die Hoffnungsrunde. Hier erwartete ihn der Georgier Rati Revazashvili, der ebenfalls auf dem Weg aufs Podium war. Revazashvili war in der Endabrechnung Bronzemedaillengewinner. Die beiden Niederlagen zwar nicht so geplant, Citu selbst war auch nicht zufrieden mit seinem ersten internationalen Ergebnis. Nicht desto Trotz, es gilt nach dem Hinfallen, aufstehen, die Krone wieder aufs Haupt und weitermachen. Für Edi Citu steht noch eine erfolgreiche Zeit in Ringsport offen.

Die weiteren Deutschen Ringer im Feld erreichten mit Bogdan Sapojnic einen fünften Platz, Dariusz Werner Drtyzga kam auf Platz acht und Mark Barnowski erreichte einen siebten Rang. Neo Alexander Warkentin wurde Neunter Elias Bloch (19.) und Alpay Ragip Eser (14.) blieben in der Qualifikation hängen.