Mit der Macht von lautstarken Schlachtenbummlern sind die Ringer des SV Untergriesbach im Kongresszentrum in Berchtesgaden angerückt. Nach Ansage von Coach Christoph Scherr war das Ziel, die Punkte vom Fuße des Watzmann mit zu nehmen.
Siegessicher ließ man auch das Schwergewicht unbesetzt. Wusste man ja auch, dass es derzeit beim TSV Berchtesgaden nicht so rund läuft. Seit Saisonbeginn ist in der Tabelle meist die Richtung nach unten angesagt. Mehr als 800 Zuschauer stärkten den Hausherren den Rücken. Und es ging auch relativ verheißungsvoll los. Jonas Lenz lag zur Rundenpause mit 5:0 zurück. Lenz packte im zweiten Kampfabschnitt sein Talent aus und konnte ausgleichen. Im Gegenzug markierte der Berchtesgadener Gaga Bolkvadze in der fünften Kampfminute eine Zweierwertung die Lenz postwendend mit einem Punkt fast wieder egalisieren konnte. Doch dabei blieb es. Der Kampf blieb mit 6:7 (aus Untergriesbacher Sicht) bei den Gastgebern. Da wie schon erwähnt, das SVU-Schwergewicht unbesetzt war, zogen die Berchtesgadener schon mal mit 5:0 davon. Daran konnte dann auch Mo Jabban nichts ändern. Auch er unterlag äußerst knapp dem Gastgeber. Zur Aufholjagd blies dann im Halbschwer Thomas Hartl, der Markus Graßl beim 15:0 keine Chance zur Entfaltung ließ. Gleiches zeigte auch Johannes Lenz, der seinen gegenüber, Wolfgang Heil beim 16:0 von der Matte entließ. Einen techn. Überlegenen Sieger sahen die Zuschauer auch in Edi Citu's überlegenen Sieg. Schultersieg hieß es für Nikolay Kurtev, der noch vor dem Kampfende Lukas Laue auf die Schultern legte. Technisch überlegen agierte auch Lokomotive Marvin Music. Benjamin Haizinger mußte seinerseits gegen Daniel Petersen nach einer Schulterniederlage von der Matte gehen. Den Schlußpunkt des Abends setzte dann Benedikt Heindl. Für Andreas Pelzer gab es bei dem Untergriesbacher nichts zu holen. Schultersieg in der zweiten Minute für Weiß-Blau. Die Mannen um Christoph Scherr holten ein nicht erwartetes 24:10 bei einem sonst gefährlichen TSV Berchtesgaden. Während sich nun der SV Untergriesbach im überragenden Ergebnis sonnen darf rückt mit dem SV Johannis Nürnberg II der zweite Tabellenführer in dieser Saison an. In der letzten Saison vermiesten die Bayerwaldringer den Ringern aus der Noris im letzten Moment den Aufstieg in die nächst höhere Nike Wrestling RLB. Dies werden nun die Nürnberger in der Obernzeller Turnhalle zu verhindern versuchen. Dies ist für diese einmalige Saison der Bayerwaldringer der letzte Heimkampf.






